Pressestimmen

"Liebe, Trauer und ganz viel Harmonie"
"3cologne heißt ein Kammermusikensemble, das Musik für die Besetzung Klavier, Geige und Horn pflegt. Die Instrumentenkombination ist zwar nicht alltäglich, kennt aber dennoch berühmte Kompositionen - beispielsweise Johannes Brahms' Horntrio in Es-Dur, op. 40, das die drei Musiker bei einem kurzweiligen Abend in der Immanuelskirche präsentierten.
Geigerin Anna-Maria Smerd, Pianist Georg Schneider und Hornist Jeffrey McGuire stellten sich als exzellente Musiker vor, die ein harmonisches Trio bilden. Das Brahms-Trio spielten sie außerordentlich gepflegt: mit einem schönen lyrischen Ausdruck im Kopfsatz, einer schlüssigen Konfrontation von Staccato-Ketten, dem klangintensiven Trio im Scherzo, elegischen Gesängen im Adagio und vehementen Bewegungen im Finale.
Auch die andere Konzerthälfte war ausgezeichnet. Vorgestellt wurden Instrumentalstücke und Lieder aus den Federn von Vincent D'Indy, Jules Massenet, Franz Liszt und Astor Piazzolla - sie alle haben Liebe und Trauer zum Thema. Kongenial gesellte sich die Sopranistin Daria Kissel zum Trio. Mit ihrer sicheren und beweglichen Opernstimme ließ sie ihre Partien glanzvoll erstrahlen."
Westdeutsche Zeitung, 2005

"... Welche Klangfülle indessen Brahms dieser Besetzung zu entlocken weiß, zeigten die drei Musiker mit seinem Horntrio op. 40. McGuires sicherer Ansatz, sein warmer, voller Ton noch im verhaltenen Piano schmiegte sich vorzüglich an Anna-Maria Smerds ... delikat geführte Striche. ... Georg Schneider war präziser Motor des letzten Satzes, dessen heiteren Postillon-Charakter die drei mit sprühendem Leben erfüllten. ..."
Kölner Stadt-Anzeiger, 2004

"... Hier servierten sie ein Programm voller Abwechslung, das sich aus weniger bekannten Stücken der großen Meister wie Richard Strauss und Franz Liszt, aber auch aus "kleinen Meisterwerken" von Vincent D'Indy und Alfred Bachelet zusammensetzte. ... So waren auch die Texte der jeweiligen Stücke starken Schwankungen ausgesetzt -eine Schwierigkeit, die für Daria Kissel wohl keine wirkliche Herausforderung ist: Die schnellen Wechsel zwischen heiteren und traurigen Liedern gelangen der Sopranistin ohne Anstrengung. Jeden einzelnen Ton servierte sie zwar grandios ausdrucksstark, aber dennoch klar - ein Ohrenschmaus erster Klasse. Die voluminöse Stimme ergänzte das in Köln ansässige Trio perfekt und stellte so das Sahnehaubchen des Konzerts dar."
Lüdenscheider Nachrichten Westfalischer Anzeiger, 2004